Treppenbeleuchtung

Als Treppenbeleuchtung wird im Allgemeinen jedwede Form der Beleuchtung von Treppen, also Treppenhausbeleuchtung, Licht auf Treppen, Treppeneinbauleuchten etc. bezeichnet. Dabei stellt die richtige Treppenbeleuchtung einen wichtigen Faktor für nutzungssichere Treppen dar.

Gerade schlecht beleuchtete Hausflure sind oftmals eine gefährliche Stolperfalle. Da Treppen immer wieder als Unfallschwerpunkte gelten, beugt man mit der richtigen Treppenbeleuchtung Unfällen entsprechend vor. Deshalb sollte einer guten Beleuchtung der Treppe höchste Aufmerksamkeit zukommen. Viele Unfälle älterer Mitbürger entstehen - bedingt durch altersbedingte Sehschwäche in der Dämmerung - bei zu wenig beleuchteten Treppen-Stufen (abgesehen von degenerativer Nachtblindheit).

Ab dem vierzigsten Lebensjahr nimmt der Lichtbedarf sehr stark zu, ein Siebzigjähriger hat etwa zehnmal so viel Lichtbedarf, um das Gleiche wie ein Siebenjähriger zu sehen. Leider ist darüber immer noch zu wenig bekannt.

Daher ist schon bei der Planung der Treppe bzw. des Treppenhauses eine funktionale Beleuchtungsplanung für die gesamte Treppenanlage notwendig bzw. ratsam.
Auch sollte eine vernünftige Tagesbelichtung der Treppe entsprechende Berücksichtigung finden, darüber hinaus sollte bequem zu erreichende Schalter am Beginn und Ende jedes Treppenlaufes und/oder Bewegungsmelder, deren Schaltintervalle ausreichend lang sind, geplant werden.

Eine gute Treppenbeleuchtung leuchtet nicht nur in den Nachtstunden, sondern auch tagsüber und in der Dämmerung alle Bereiche einer Treppe vollständig und blendungsfrei aus. Nur gleichmäßig ausgeleuchtete Treppen sorgen tatsächlich für einen sicheren Auf- und Abstieg.

Für die ideale Treppen-Beleuchtung haben sich Leuchten bewährt, die weder nach oben noch nach unten blenden.
Dabei sorgt insbesondere Licht, das vom oberen Treppenabsatz nach unten fällt, für kurze weiche Schatten. Die Trittstufen setzen sich so deutlich voneinander ab. Jede einzelne Treppenstufe ist so gut zu erkennen. Jede einzelne Stufenkante sollte gut unterscheidbar sein. Dies ist insbesondere auch beim Beginn und am Ende des Treppenlaufes gegenüber den Bodenflächen wichtig.

Insofern sollten als Schlagschatten wie auch Schattenlosigkeit absolut vermieden werden.

Harte Schlagschatten entstehen durch eng gebündeltes gerichtetes Licht (erzeugt zum Beispiel durch Strahler) stören die Sehaufgabe erheblich. Schattenlosigkeit wiederum entsteht meist durch zu viel Licht aus der falschen Richtung, Trittstufen lassen sich dann nicht mehr voneinander unterscheiden.

Als Ideal haben sich auch immer wieder nach unten abstrahlende Wandeinbauleuchten entlang des Stufenverlaufes oder LED-Lampen erwiesen, welche mindestens jede zweite Stufen beleichten. Als gute Alternative eignen sich auch durchgehende Leuchten, welche hinter, unter oder direkt innerhalb Wandhandläufen montiert werden.

Außer den üblichen allgemeinen Sicherheitsregeln schreiben die Bauordnungen hinsichtlich einer Treppenbeleuchtung auch diverse Richtlinien vor. So müssen z.B. Treppenräume ab der Gebäudeklasse 4 eine Sicherheitsbeleuchtung bzw. Notbeleuchtung aufweisen. Sofern Treppen auch als Fluchtwege dienen, müssen Rettungszeichen-Leuchten und Notleuchten normgerecht installiert und regelmäßig gewartet werden.

Der Vorteil:
Bei einer gerade anstehenden Treppenrenovierung lässt sich das neue Lichtkonzept verbunden mit einer optisch ansprechenden und gleichzeitig nutzbringenden Treppenbeleuchtung optimal miteinander verbunden. Das Team der HK-Treppenrenovierung hilft Ihnen hinsichtlich der für Sie richtigen Auswahl. Einfach Kontakt aufnehmen.

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