Wandhandlauf bei Treppen

Als Wandhandlauf (auch Handlauf, Treppenhandlauf) wird ein an der Wandseite von Treppen angebrachtes Anhalte-Element bzw. Gehilfe bezeichnet, welches Ihnen beim Treppensteigen die erforderliche Sicherheit gemäß den gesetzlichen Vorgaben bietet.

Bei Ein- und Zweifamilienhäusern und innerhalb von Wohnungen werden Wandhandläufe vorwiegend als zusätzliche Griffelemente eingesetzt. Bei breiteren Treppen und altengerechten Treppen macht sich oftmals der Einbau eines jeweils linken und rechten Wandhandlaufs erforderlich.

Einen Wandhandlauf kann aus verschiedenen Materialien wie Holz, Ökoholz, Edelstahl, Aluminium bestehen, laminierte Handläufe in vielen Dekoren bereichern dabei das große Sortiment.

Zur Erzielung optisch reizvoller Effekte - aber auch aus Gründen zusätzlicher Sicherheit - ist es heute möglich, einen Wandhandlauf mit einer integrierten Beleuchtung anzubringen. Auch die HK-Treppenrenovierung bieten Ihnen hierfür Handläufe in mehreren Variationen an.

Zur besseren Orientierung (insbesondere für sehbehinderte Menschen) sind taktile Elemente an einem Wandhandlauf oft unerlässlich. Dabei können Kugeln oder anderweitig profilierte Elemente einen wichtigen Hinweis auf veränderte Situationen, z.B. den Anfang oder das Ende einer Treppe darstellen und damit das Treppensteigen besonders für ältere Menschen erleichtern. Auch ein durchlaufender Wandhandlauf stellt in der heutigen Zeit keinen großen Aufwand mehr dar, sofern die baulichen Voraussetzungen dazu vorliegen.

Die baurechtliche Anforderung an Wandhandläufe ist von Land zu Land unterschiedlich geregelt. In Deutschland wird für Treppen lediglich ein fester und griffsicherer Handlauf gefordert (DIN 18065), welcher oberhalb 80 bis höchstens 112 cm über den Stufenkanten anzubringen ist.

Sofern die Verkehrssicherheit dies erfordert, sind nach den jeweiligen Landesbauordnungen Handläufe auf beiden Seiten (wie Zwischen-Wandhandläufe) anzubringen. Der Abstand von Wänden bzw. Deckenkanten muss mindestens 5 cm, eine zu greifende Handlaufbreite zwischen 2,5 und 6 cm betragen.

In Österreich gelten nach ÖNORM B 5371, in der Schweiz nach SIA 358 für einen Wandhandlauf etwas anderslautende Regelungen.

Für die bereits oben genannte Materialauswahl gibt es für einen Wandhandlauf kaum Einschränkungen, sofern notwendige Festigkeit für eine sichere Nutzung, darüber hinaus eine hygienische Oberfläche gegeben ist. Wichtig ist nochmals, dass sämtliche Vorschriften für den Verlauf bzw. die Kopplung eines Wandhandlaufs berücksichtigt werden.

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