Geländerhöhe bei Treppen

Als Geländerhöhe (auch Treppen-Geländerhöhe) wird die Höhe eines Geländers bezeichnet, welche regelmäßig von der Nutzung der Treppe bzw. des Geländers und der Gebäudeart wie auch von der Absturzhöhe bei mehrgeschossigen Treppenanlagen abhängig ist. Konkret wird die Höhe eines Treppengeländers als lotrechtes Fertigmaß von der Vorderkante einer Trittstufe bzw. der Podest-Oberfläche bis zur Oberkante des Treppengeländers gemessen.

Dabei ist die Geländerhöhe in speziellen Normen und Landesbauordnungen festgelegt und speziell bei Industrieanlagen auch regelmäßig mit dem bestehenden Arbeitsschutzrecht individuell abgestimmt.

Die wichtigsten Bestimmungen hierbei sind:

  • bis 12 m Absturzhöhe in Wohngebäuden bzw. Gebäuden, die keine Arbeitsstätten sind: Geländerhöhe mind. 90 cm
  • in Arbeitsstätten: Geländerhöhe mind. 100 cm
  • in allen Gebäuden bei über 12 m Absturzhöhe: Geländerhöhe mind. 110 cm,
  • ist die Breite des Treppen-Auges geringer als 20 cm, gilt für alle Gebäudearten mind. 90 cm Geländerhöhe.

Letztendlich gelten in den einzelnen Bundesländern wiederum unterschiedliche Regelungen. Beispielsweise wird in Baden-Württemberg eine Geländerhöhe von nur 90 cm auch über 12 m Absturzhöhe gefordert. Wenn die Umwehrungs-Breite (wie z. B. wie bei Rolltreppen) einen zusätzlichen Schutz gegen Absturz bietet, können o.g. Mindesthöhen ggf. auch unterschritten werden. Auch das ist immer vom Einzelfall abhängig.

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