Geländerfüllung bei Treppen-Geländern

Als Geländerfüllung werden Elemente, die zur Schließung oder Reduktion von Geländer- und Brüstungsöffnungen dienen, bezeichnet.

Die Geländerfüllung selbst kann aus Holz, Metall, Glasscheiben oder auch weiteren Materialien bestehen, meist werden aber Holz- oder Metallstäbe verwendet. Hierbei werden die Holz- oder Metallstäbe oftmals auch direkt in den Treppenstufen verankert. Bei Geländer-Stäben darf der Abstand von Stab zu Stab keineswegs mehr als 12 cm betragen, damit z.B. Kleinkinder ihre Köpfchen nicht durchstecken können. Hin und wieder besteht die Geländerfüllung auch aus kompletten rechteckigen Einbauplatten, welche aus Metall oder Kunststoff gefertigt werden. Diese können auch in verschiedenen Farbtönen installiert werden, um z.B. Treppenhäuser oder Balkon bei Mehrfamilienhäusern farblich aufzulockern.

Für Geländerfüllungen gibt es schon allein aus sicherheitstechnischen Notwendigkeiten in den Bauvorschriften der Bundesländer hinsichtlich der Normen und Sicherheitsregeln die unterschiedlichsten Vorgaben für die Gestaltung (insbesondere für den Höchst- und Mindestabstand der Konstruktionsteile zueinander), welche vom jeweiligen Gebäudetyp bzw. der Nutzung des Gebäudes (privat oder öffentlich) und dem damit jeweiligen Sicherheitsniveau abhängen. Da sich hier oftmals auch Gegensätze zwischen den gestalterischen Wünschen und den sicherheitstechnischen Forderungen widerspiegeln, müssen diese regelmäßig in Einklang gebracht werden.

Zu den hinsichtlich einer Geländerfüllung wichtigsten Empfehlungen und Vorschriften gehören:

  • in Wohnungen bzw. Ein- und Zweifamilienhäusern (zumindest. in Deutschland) bestehen keine zwar keine speziellen Anforderungen zu Geländerfüllungen, letztendlich sollte aber immer an eine ausreichende Kindersicherung gedacht werden
  • in Gebäuden, in denen mit unbeaufsichtigten Kleinkindern zu rechnen ist, dürfen Geländer-Teile nur bis zu 12 cm Lichtabstand haben und nur so gestaltet sein, dass Durchschlüpfen oder Überklettern erschwert wird, wie durch senkrechte Stäbe, mindestens 15 cm nach innen überstehende Handläufe etc.
  • das Beklettern sollte durch geeignete Maßnahmen behindert oder erschwert werden
  • Geländer sollten Kindern eine freie Sicht ermöglichen, damit sie weniger zum Beklettern verleiten
  • Horizontale Traversen sollten bis auf 75 cm Höhe einen Spalt von maximal 1 – 3 cm aufweisen. (Empfehlung)
  • Bei gitterartigen Netzen ist eine Maschenweite von 4 cm einzuhalten.
  • Öffnungen bei Rundlochblechen dürfen 5 cm nicht überschreiten

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